Ungarn zwischen Demokratie und Autokratie? [Diskussion] 

100 Jahre 100 Pfade 100 Leute – Demokratiemodelle.
Im Rahmen der Reihe „1918 / 2018. Was ist Demokratie?“ 

Künstlerbild

 

+++DIE VERANSTALTUNG WIRD VERSCHOBEN+++

Leider müssen wir die Veranstaltung in den Herbst verlegen und bitten um Nachsehen bei evtl. entstandenen Unannehmlichkeiten.

Ein Jahr nach der Parlamentswahl in Ungarn wollen wir einen Blick auf die Zivilgesellschaft und Politik des Landes werfen. Denn meist sind die Nachrichten über Ungarn geprägt von besorgniserregenden Meldungen: Gängelung der Medien und der Justiz, Druck auf Universitäten und die freie Wissenschaft, Korruption sowie umstrittene Arbeitsgesetze. Große Menschenmassen gehen gegen all diese Entwicklungen auf die Straßen Budapests, die Zivilgesellschaft entwickelt sich trotz vieler Schwierigkeiten fort.

Diese wollen wir genauer kennenlernen: Welche Bedingungen erfahren zivilgesellschaftliche Gruppen und Initiativen in Ungarn? Welche Rolle kann Kultur für die Stärkung der Demokratie spielen? Wird an die ungarische Räterepublik 1919, die länger als die bayerische existierte, erinnert und kann historisches Wissen darum die demokratischen Kräfte im Land mobilisieren?

Vor der Europawahl im Mai interessiert auch: Wie kann die europäische Integration trotz des Rechtspopulismus und -extremismus in Ungarn vertieft werden?

Mit: Anna Lengyel, Regisseurin und Dramaturgin; sie entwickelt seit über 10 Jahren Theaterstücke, die den politischen und gesellschaftlichen Wandel Ungarns beschreiben und kritisch hinterfragen sowie weiteren Gästen.

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Kulturzentrum Giesinger Bahnhof.

 

 


Weitere Veranstaltungen im Rahmen von 100 Jahre 100 Pfade 100 Leute – Demokratiemodelle:

16.03. Partizipatives Happening - Bill of Rights Assembly

07.04. Reenactment „Alles ist möglich“ in der Bayern LB, Brienner Straße 18

04.05. Reenactment „Giesinger Schlachten“ vor dem Kulturzentrum Giesinger Bahnhof

Workshops an der Mittelschule an der Ichostraße und Mittelschule an der Fromunderstraße


Gefördert durch das Kulturreferat, die Bezirksausschüsse 3 und 17 und den Fachbereich Politische Bildung des Pädagogischen Instituts im Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München sowie durch den Verfügungsfonds der Sozialen Stadt Giesing. In Kooperation mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung der Bayern LB.